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Kontingente des Bundesfreiwilligendienstes müssen aufgestockt werden – irrsinnige Steuerpläne Mit großer Sorge hatte der Kreisverband der AWO im Landkreis Offenbach noch Anfang letzten Jahres den Wegfall der Zivildienstleistenden betrachtet. Zuletzt waren hier und in den Ortsvereinen Dietzenbach, Langen,  Mühlheim und Obersthausen noch rund 35 Zivildienstleistende im Einsatz. Trotz des verstolperten und viel zu späten Starts des neuen Bundesfreiwilligendienstes im letzten Sommer, konnten die entstehenden Lücken auch mit Absolventen  des Freiwilligen Sozialen Jahres weitestgehend gefüllt werden. „Die AWO bietet kreisweit attraktive Arbeitsfelder an, die von den Bewerberinnen und Bewerbern  des Bundesfreiwilligendienstes gerne angenommen werden“, so Dirk Hartmann, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Offenbach. Umso überraschender traf die AWO ein plötzlicher Einstellungsstopp und die Ankündigung, dass die Stellen streng kontingentiert werden sollen. Dabei würden die Dienststellen gerne aktuell noch Bewerber annehmen. Die müssen nun jedoch auf den Sommer vertröstet werden. Für weitere Unruhe sorgt die angedachte Versteuerung aus dem Bundesfinanzministerium. Die Bezüge derjenigen besteuern zu wollen, die sich für ein Taschengeld bis zu 40 Stunden die Woche freiwillig sozial engagieren, ist ein echtes Armutszeugnis. „Das Erfolgsmodell darf jetzt nicht abgewürgt werden. Jeder, der ein Jahr seines Lebens für ein Engagement im Dienste von Armen, Alten, Kranken, Benachteiligten und Behinderten erbringen möchte, sollte hierzu die Möglichkeit erhalten, “ findet Hartmann. Der Dienst eröffnet zudem ganz neue Perspektiven auch für Arbeitslose und Rentner, die nicht einfach zuhause die Hände in den Schoß legen wollen. Er sollte daher ausgebaut werden. Die AWO-Dienststellen im Kreis Offenbach beschäftigen zurzeit rund 25 Bufdis. Weitere Infos und Platzangebote sind unter den Stellenangeboten zu finden. Dirk Hartmann, Geschäftsführer der AWO im Kreis Offenbach, setzt sich für eine Aufstockung der Kontingente ein